eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Schlagwort-Archiv: Twitter

Eine Studie bietet tiefe Einblicke in das Twitterversum

Anders als die meisten sozialen Netzwerke, macht Twitter fast alle seine Daten über APIs zugänglich. Das ermöglicht neben einer Realtime-Analyse auch den programm­gesteuerten Zugriff auf das Sieben-Jahres-Archiv des Unternehmens.

Forscher der Universität von Illinois haben eine Studie zum Thema Twitter veröffentlicht, die sich dieser Möglichkeiten bedient. Über den Zeitraum eines Monats wurden 10 Prozent des weltweiten Twitter-Stream, bestehend aus über 1,5 Milliarden Tweets von mehr als 70 Millionen Nutzer analysiert. Diese in Twitter Decahose gefassten Tweets werden zufällig ausgewählt und enthalten auch Metadaten, die geolokale und sprachliche Zuordnungen der Nutzer zulassen. Und diese Studie bietet tiefe Einblicke in das Twitterversum. [weiterlesen …]

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Twittern für die Reputation? Das greift doch wohl zu kurz.

»Wenn ein CEO für sein Unternehmen twittert, wirkt sich das auf die Reputation aus«, schreibt Klaus Eck in seinem Plädoyer für mehr CEO-Twitterer. Ein PR-Berater muss vermulich in diesen Zusammenhängen denken, aber führen zwei oder drei Tweets eines »Unternehmenslenkers« am Tag zu mehr als Stellungnahmen à la @ RegSprecher, wie dieser zur NSA-Datenüberwachung?

Was würde Bahnchef Grube etwa twittern, um zu erklären, warum Fernzüge die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz derzeit umfahren müssen? Etwa »Es war ein Fehler, das Personal aus­zu­dün­nen um den Börsengang vorzubereiten. Und das rächt sich jetzt«? Mit Sicherheit nicht, wenn überhaupt, käme eine dünne Entschuldigung. Tatsache ist doch, dass die Mehrzahl der »Unternehmenslenker« das Phänomen Social Media nicht nur nicht verstanden haben, sondern an einer ehrlichen und offenen Kommunikation via Social Media nicht interessiert sind und Social Media den Marketing-Abteilungen überlassen. [weiterlesen …]

#Facebook will mit Tratsch zur Echtzeit-Plattform werden: »Last actor« und »Last actor chronological«

In einem meiner letzten Beiträge hatte ich angemerkt, dass Facebook hinsichtlich der Sichtbarkeit von Facebook-Inhalten im offenen Web eine Kehrtwende eingeleitet hat. Auf die Hashtags — die nur funktionieren, wenn sie plattformübergreifend eingesetzt werden — folgten »Embedded Posts«. Hiermit können Facebook-Inhalte direkt in Webseiten und Blogs eingebunden werden.

Das Facebook erfolgreiche Features anderer Social-Media-Plattformen nachahmt, ist nicht neu. Der Kurznachrichtendienst Twitter scheint ein besonders beliebtes Vorbild zu sein, Firstpost hat aufgelistet, welche Twitter-Features Facebook als “Anregung” für eigene Neuerungen genutzt hat. Die Trending Topics à la Twitter und auch Google+, die in den USA getestet werden, sind ein weiterer Schritt. [weiterlesen …]

Nielsen Studie: Twitter Buzz erhöht die TV-Einschaltquoten

Nielsen als Kuppler zwischen den nach Gewinnen lechzenden Social-Media-Unternehmen und der potenten TV-Werbe-Wirtschaft?

Nachdem die Nielsen-Marktforscher vor einigen Tagen mit einer von Facebook beauftragten Studie zeigen wollten, dass Facebook die Erreichbarkeit der User für TV-Werbung inkrementell steigern kann, wird nun auch Twitter ins Spiel gebracht.

Eine neue Studie zeigt, dass mehr Twitter Buzz mit höheren TV Ratings korreliert und umgekehrt. »For the first time, provide statistical evidence of a two-way causal influence between broadcast TV tune-in for a program and the Twitter conversation around that program«, heißt es in einer Pressemeldung. [weiterlesen …]

Erfahrungen mit dem Kundendienst verbreiten sich schnell – vor allem schlechte.

Die Erfahrung, die ein Kunde im Problemfall mit einem Unternehmen macht, hat einen großen Einfluss auf zukünftige Einkäufe. Das weiß jeder Geschäftsführer — oder sollte es jedenfalls wissen.

»Unternehmen, die mit ihren vernetzt organisierten Kunden nicht mithalten können, verschwinden vom Markt«, schrieb Gunnar Sohn in einem anderen Zusammenhang.

Diese Aussage kann — leicht abgewandelt — auch auf den Kundendservice übertragen werden: »Unternehmen, die ihren vernetzt organisierten Kunden keinen erstklassigen Kundenservice bieten, verschwinden vom Markt.« Heute werden über die sozialen Netzwerke alle möglichen Kundendienst-Erfahrungen mit Freunden, Kollegen und der Öffentlichkeit geteilt und erhalten damit eine ungeahnte Reichweite. [weiterlesen …]

Repräsentative Daten aus Allensbach: Durchschnittlich 73% der Deutschen nutzen das Internet.

In den vergangenen zehn Jahren ist die Internet­nutzung der 14- bis 64-Jährigen von 51 auf 87 Prozent gestiegen. In der Alters­gruppe ab 65 Jahren stieg der Wert im selben Zeitraum von sechs Prozent auf 29 Prozent.

Das ist ein Ergebnis der Allensbacher Markt- und Werbe­träger­analyse 2013 (AWA), die auch in diesem Jahr viele interessante Erkenntnisse über Mediennutzung, Interessen und Konsum­ge­wohn­heiten der Deutschen bereit hält. Befragt wurde ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung ab 14 Jahre in 26.000 persönlichen Interviews. [ weiterlesen … ]

Ist Onlinemarketing heute ineffizient? Studie zeigt warum.

Ein erheblicher Teil der Verbraucher und Vermarkter erfahren Online-Werbung als nicht wirksam, wobei dieses Gefühl bei Verbrauchern mit 32% ausgeprägter ist als bei den Vermarktern (21%). Das zeigt die Studie Click here: The State of Online Advertising, die auch auch schon andere durch ihre selektive Brille betrachtet haben.

Mein Fazit der Studie: Viele Marketingverantwortliche verpassen immer noch die hervorragende Chancen, die Onlinemarketing durch die mögliche engeren Kommunikation mit ihren Zielgruppen bieten kann. »Statt auf personalisierte Benutzererlebnisse im Web nerven viele Online-Marketer die Verbraucher mit Bannern. »Banner repräsentieren in der digitalen Welt die schlimmsten Eigenschaften der Werbung – ablenkend, aufdringlich und manipulativ«, meint David C. Edelman von McKinsey. Da ist es kein Wunder, dass diese Art von Onlinemarketing von 49% der Verbraucher abgelehnt wird. Marketer scheinen da eine größere Toleranzschwelle zu haben: Nur 36% Vermarkter glauben, dass Bannerwerbung nicht funktioniert. [weiterlesen]

Was ist der Wert eines „Like“? Der »LikeCycle« von Adobe klärt auf

Kennen Sie den »LikeCycle«? Ich kannte ihn bis zur einer kürzlich erhaltenen E-Mail von Adobe jedenfalls nicht. Der LikeCycle ist ein Konstrukt, das Jerenmy Waite, Head of Social Strategy bei Adobe EMEA, entwickelt hat und in einem Whitepaper beschreibt.

Jerenmy Waite versteht darunter die fünf ent­schei­denden Social-Marketing-Herausforderungen, mit denen sich heute die meisten Marken konfrontiert sehen. Waite meint, dass es »wenig verwunderlich, dass in der Branche eine große Verwirrung herrscht«, da nach seiner Kenntnis »85 Prozent der Personen«, die im Bereich Social Media arbeiten, sich erst seit weniger als zwei Jahren in diesem Bereich tätig sind. [weiterlesen …]

Social Media spielt im Mittelstand kaum eine Rolle

Marketing Strategie Plan Social Media

Wie oft haben wir es lesen können: »Social Media ist auch im Mittelstand angekommen.« Da war wohl häufig der Wunsch der Vater des Gedankens. Erfolgsmeldungen, die Social Media betreffen, machen sich unter den Social Media – Aficionados ja immer gut.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Initiative Antrieb Mittelstand hat das Ziel, belastbare Fakten zum Stand der Digitalisierung im deutschen Mittelstand zu ermitteln. Für das aktuelle Digitalisierungsbarometer der Initiative wurden 1.550 IT-Entscheider aus Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern zu den Themen Online-Vermarktung, IT/TK-gestützte Prozesse, Mobiles Arbeiten und Cloud Services befragt. [weiterlesen …]

Die meisten Marketer können nicht sagen, ob Social Media etwas bringt

Marketing Strategie Plan Social Media

Das US-Blog Social Media Examiner hat mitt­ler­weile schon zum fünften Mal eine Untersuchung des aktuellen Standes des Social Media Marketing veröffentlicht. Für den »Social Media Marketing Industry Report 2013« wurden mehr als 3000 Marketingverantwortliche zu ihrer Social-Media-Nutzung und den Zukunftsplänen auf diesem Gebiet befragt.

In Analogie zur oft gestellten Frage »Was würden Sie als einziges auf eine einsame Insel mit­neh­men?« würden sich 49% der Marketer für Facebook ent­schei­den, wenn sie nur eine Social Media Plattform fürs Marketing dürften. Erstaunlich, denn nur gut jeder Dritte hält sein Marketing auf Facebook für effektiv.

Bei der Zukunftsplanung hat Youtube — noch — die Nase vorn: 69% der Marketer planen ihre YouTube-Marketing-Aktivitäten zu erhöhen. Das sind aber deutlich weniger als bei Planungen für 2013 im Jahr 2012 (76%). [weiterlesen …]

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