eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Kategorie-Archiv: Marketing

Tumblr und Marken: Geht das? Natürlich funktioniert das!

»Die Halbwertszeit eines Statusupdates liegt bei 30 Minuten und 75 % der Reichweite wird in weniger als 2 Stunden erreicht«, meldete allfacebook.de vor kurzem. Diese Meldung ist Teil einer schier endlosen Debatte um den Newsfeed auf Facebook, die sich darum dreht, was der Durchschnittsanwender nun seinem Newsfeed sieht. Oder eben nicht sieht.

Ca. 50 % aller Interaktionen erfolgen auf Facebook in den ersten 90 Minuten. Nach 5 Stunden sind es 75 %. Vorausgesetzt, der Anwender bekommt ein Status-Update überhaupt zu sehen. Facebook-Beiträge haben damit eine extrem kurze Halbwertszeit, die Vermarkter vor einige Proleme stellt. Andere Social-Media-Plattformen wie z. B. YouTube bieten da deutlich längeren zeitlichen Spielraum.

Eine neue Studie von SimplyMeasured legt nahe, dass Marken auf Tumblr für ihre Postings eine wesentlich längeren Haltbarkeit als bei einem Facebook-Post genießen können. [weiterlesen …]

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Händler-Marken auf Facebook: Gewinner und Verlierer 2013

Walmart, Victoria’s Secret und Tiffany & Co sind die großen Gewinner, wenn es um den „Erfolg“ von Handelsmarken auf Facebook geht. „Erfolg“ steht hier nicht als monetäre Größe, sondern es geht — wie so häufig auf Facebook — um Likes, Shares und Kommentare — also um die Interaktion der Nutzer mit Marken-Content.

Seit 2011 untersucht Expion für seinen Social Retail-Report, wie sich das »Fan Engagement« für ausgesuchte Händlermarken auf Facebook entwickelt. Für die erste Hälfte des Jahres 2013 stellt der FAVE 50 Social Retail-Report [PDF] einen Rückgang des »Fan Engagement und Volumen« trotz steigender Anzahl an Postings der Marken fest, allerdings nicht für alle: Zwei Luxusmarken, Tiffany & Co. und Victoria’s Secret führen die Top 50 des Rankings an. [weiterlesen …]

Ohne Worte oder Da verschlägt’s mir die Sprache :-)

Und den Zettel auch nicht 😉

Hier der Link zum Tweet (Kann ich ja hier wohl nicht vernünftig einbetten)

Twitter

Twittern für die Reputation? Das greift doch wohl zu kurz.

»Wenn ein CEO für sein Unternehmen twittert, wirkt sich das auf die Reputation aus«, schreibt Klaus Eck in seinem Plädoyer für mehr CEO-Twitterer. Ein PR-Berater muss vermulich in diesen Zusammenhängen denken, aber führen zwei oder drei Tweets eines »Unternehmenslenkers« am Tag zu mehr als Stellungnahmen à la @ RegSprecher, wie dieser zur NSA-Datenüberwachung?

Was würde Bahnchef Grube etwa twittern, um zu erklären, warum Fernzüge die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz derzeit umfahren müssen? Etwa »Es war ein Fehler, das Personal aus­zu­dün­nen um den Börsengang vorzubereiten. Und das rächt sich jetzt«? Mit Sicherheit nicht, wenn überhaupt, käme eine dünne Entschuldigung. Tatsache ist doch, dass die Mehrzahl der »Unternehmenslenker« das Phänomen Social Media nicht nur nicht verstanden haben, sondern an einer ehrlichen und offenen Kommunikation via Social Media nicht interessiert sind und Social Media den Marketing-Abteilungen überlassen. [weiterlesen …]

Nielsen Studie: Twitter Buzz erhöht die TV-Einschaltquoten

Nielsen als Kuppler zwischen den nach Gewinnen lechzenden Social-Media-Unternehmen und der potenten TV-Werbe-Wirtschaft?

Nachdem die Nielsen-Marktforscher vor einigen Tagen mit einer von Facebook beauftragten Studie zeigen wollten, dass Facebook die Erreichbarkeit der User für TV-Werbung inkrementell steigern kann, wird nun auch Twitter ins Spiel gebracht.

Eine neue Studie zeigt, dass mehr Twitter Buzz mit höheren TV Ratings korreliert und umgekehrt. »For the first time, provide statistical evidence of a two-way causal influence between broadcast TV tune-in for a program and the Twitter conversation around that program«, heißt es in einer Pressemeldung. [weiterlesen …]

Luxus-Marken sind im Schnitt in 7 Social Networks aktiv

Die Marktforscher vom L2 Think Thank haben das Engagement von 247 bekannten globalen Marken auf verschiedenen Social-Media-Plattformen analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass die betrachteten Marken im Durchschnitt auf 7 Plattformen aktiv sind. Nur eine Marke — GUM — verweigert sich, während Swarovski auf 15 Plattformen vertreten ist.

Nachdem sogar Rolex seit April 2013 auf Facebook vertreten ist, sollten diejenigen, die immer noch an der Bedeutung von Facebook für die Marken zweifeln, »sich das zweimal überlegen«, so die Leiterin der Studie Maureen Mullen. »Inzwischen sind visuelle und mobile Plattformen, insbesondere Instagram, auf dem Vormarsch.« [weiterlesen …]

Facebook will ein großes Stück vom TV-Werbekuchen abschneiden.

»Jeden Abend sind 88 bis 100 Millionen User allein in den USA während der TV-Prime-Time auf Facebook aktiv«, außerte Facebook COO Sheryl Sandberg während einer Telefon-Konferenz zu den Ergebnissen des 2. Quartals. Was liegt da näher, als die Menschen die nicht mit Fernsehwerbung erreicht werden mit fernsehähnlicher Werbung auf Facebook zu beglücken?

Zwar lehnte Facebook-Sprecherin Elisabeth Diana es ab, Pläne dieser Art von Werbung zu kom­men­tieren, eine nun veröffentlichte Nielsen-Studie,von Facebook in Auftrag gegeben, befeuert die Gerüchte. Die Studie zeigt, dass für bestimmte Altersgruppen — und hier vor allem bei den jüngeren Nutzern — das soziale Netzwerk die Reichweite der wichtigsten TV-Kanäle inkrementell erweitern könnte. In der Altersgruppe d zwischen 25 und 34 Jahren könnten über Facebook zusätzlich 41 Prozent mehr Verbraucher erreicht werden, so die Studie. Diesen Trend zu monetarisieren ist für Facebook sicher mehr als reizvoll. [weiterlesen …]

Umdenken bei Facebook? #Hashtags und Embedded Posts

Um als Überbringer schlechter Nachrichten negativen Reaktion des Adressaten zu entgehen, flüchtet man sich schon einmal in die Floskel: »Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst die Gute.«

Eine neue Studie von Simply Measured überbringt für die Facebook-Strategen, die mit Einführung der von Twitter abgekupferten #Hashtags den großen Coup landen wollten, eben genau das: Eine gute und eine schlechte Nachricht. Hier zunächst die Gute: In fast 20 Prozent aller Postings der Interbrand Top 100 sind Hashtags enthalten.

Und nun die Schlechte: Eine positive Wirkung der Hashtags auf die Interaktionsrate kann nicht festgestellt werden.

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Google+ und der Einfluss auf das Suchmaschinen-Marketing

»Social Sharing«: Kann Google+ Facebook doch überholen?

Vor einigen Tagen hatte ich hier über eine neuere Studie von Searchmetrics berichtet, in der die sozialen Signale von Facebook und Google+ aufgezeichnet und genauer analysiert werden. Obwohl noch Welten zwischen Facebook und Google+ liegen, holt Googles Netzwerk langsam aber stetig auf.

Es gibt heute mehr als 500 Millionen Nutzer von Google+ und dem Vernehmen nach sind mehr als 300 Millionen dieser Nutzer aktiv. Das sind zwar 4 mal weniger als Facebook mit 1,15 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU) angibt, aber Googles Strategie, die Nutzer von Services des Suchmaschinen-Giganten zum Anlegen eines Accounts auf Google+ zu zwingen, scheint sich auszuzahlen

Ein Pfund, mit dem Google immer wuchern kann, ist die Suche und der Einfluss auf die Suchergebnisse, der Google+ zugeschrieben wird. Für ein gutes Google-Ranking könnte ein Google+-Profil ein wichtiger Faktor sein und nicht nur die professionellen Suchmaschinen­optimierer wollen wissen: Die Inhalte aus sozialen Netzwerken sind ein Qualitätskriterium für gute Rankings bei den Google-Suchergebnissen und damit auch ein möglicher Erfolgsgarant beim Suchmaschinen-Marketing. Aber ist das wirklich so? [weiterlesen …]

Erfahrungen mit dem Kundendienst verbreiten sich schnell – vor allem schlechte.

Die Erfahrung, die ein Kunde im Problemfall mit einem Unternehmen macht, hat einen großen Einfluss auf zukünftige Einkäufe. Das weiß jeder Geschäftsführer — oder sollte es jedenfalls wissen.

»Unternehmen, die mit ihren vernetzt organisierten Kunden nicht mithalten können, verschwinden vom Markt«, schrieb Gunnar Sohn in einem anderen Zusammenhang.

Diese Aussage kann — leicht abgewandelt — auch auf den Kundendservice übertragen werden: »Unternehmen, die ihren vernetzt organisierten Kunden keinen erstklassigen Kundenservice bieten, verschwinden vom Markt.« Heute werden über die sozialen Netzwerke alle möglichen Kundendienst-Erfahrungen mit Freunden, Kollegen und der Öffentlichkeit geteilt und erhalten damit eine ungeahnte Reichweite. [weiterlesen …]

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