eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Monatsarchive: März 2013

Ich sag mal

Antje Schupp wird in der Debatte über die Aktion von Facebook gegen kirchenkritische Meinungsäußerungen des WDR-Moderators Jürgen Domian angst und bange, weil offenbar selbst professionelle Journalist_innen nicht mehr wissen, was Zensur eigentlich ist:

„Nämlich ein von staatlicher Seite unter Strafandrohung verhängtes Verbot, bestimmte Ansichten und Meinungen öffentlich zu äußern.“

Was Facebook hier mache, das ist keine Zensur, sondern eine Form der Kommentarmoderation.

„Möglicherweise eine, die nicht gefällt, möglicherweise auch eine, die staatlich reglementiert werden muss, aber eben keine Zensur.“

Aber natürlich zensiert Facebook Inhalte. Es ist einfach zu kurz gedacht, hier die alte juristische Diktion ins Spiel zu bringen und sich auf Rechtsbegriffe der Vergangenheit zu beziehen.

Es ist eine neue Form der Zensur. Und da reicht es eben nicht aus, Domian den Rat zu erteilen, seine Ansichten eben irgendwo anders ins Netz zu krakeln. Ohne Facebook oder Google findet Netzöffentlichkeit kaum noch statt.

Man müsse deshalb im Netz zu…

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Eine von vier Minuten der Smartphone-Nutzung werden auf Facebook verbracht.

Wie Social Media und Mobile uns miteinander verbinden.

Je nach Sichtweise enthält eine jetzt veröffentlichte Studie von IDC einige bemerkenswerte Ergebnisse bereit. Während Marketing Land prominent darauf hinweist, dass E-Mail die Top-Aktivität der Nutzer von Smartphones ist, legen Andere den Schwerpunkt auf die Facebook-Nutzung: Smartphone-Nutzer checken Facebook 14 Mal pro Tag, titelt Mashable.

News Factor beklagt, dass die User mehr Zeit mit dem Smartphone verbringen als mit der Familie oder Freunden. Also machen Sie sich am Besten selbst ein Bild. [weiterlesen …]

Agenturen sehen erhebliche Qualifikationsdefizite bei den Kunden im Bereich User Experience und Analytik.

SoDA: Digital Trends Report 2013

Jedes Jahr präsentiert die SoDA (Society of Digital Agencies) die Ergebnisse des jährlichen Digital Marketing Outlook Survey, für die 814 Marketer aus weltweit führenden Agenturen befragt wurden. Die SoDA-Veröffentlichung ist trotz des immensen Umfanges (238 Seiten), eine der meistgelesenen Publikationen in der digitalen Marketing-Welt. Neben nackten Zahlen beinhaltet der Bericht auch zahlreiche Fallstudien, Original-Artikel und exklusive Interviews mit namhaften Unternehmen der Branche. »Wir bieten spannende, zu­kunfts­wei­sende Untersuchungen. Unsere Mitglieder, Redakteure und Partner haben sich sehr angestrengt, um diese Publikation zu einem ‚must-read‘ zu machen«, sagt Chris Buettner, der SoDA Executive Director. Die richtige Lektüre für trübe Ostertage. Also schnappen Sie sich Ihr Tablet, einen Kaffee laden Sie die Studie herunter und machen Sie es sich bequem. [weiterlesen …]

Zeig mir doch, dass du mich liebst: »Favouriting« auf Twitter

Social Blogging Die Psychologie des Teilens.

Eigentlich war es keine große Sache, als Twitter vor mehr als einem Jahr eine kleine Änderung beim Favorisieren eines Tweets vornahm. War es bis zur Änderung eine private Sache, ist es plötzlich öffentlich. Jeder kann sehen, wenn ein Tweet favorisiert wurde.

Wen es interessiert, welche Tweets ein anderer Twitter-Nutzer favorisiert hat, kann das leicht sehen: Er ruft das Profil des Users auf, klickt auf Favoriten und sieht die Liste.

Wie nutzen Sie das geänderte Feature? Hat sich die Zahl der von Ihnen favorisierten Tweets seit dem Launch im Dezember 2011 erhöht? Wenn ja, sind Sie nicht allein.

Favoriten als Like-Ersatz?

Wie werden die Favoriten heute genutzt bzw. was hat sich Twitter beim Relaunch gedacht? Twitter selbst schreibt dazu:

Favoriten zeichnen sich durch einen kleinen Stern neben dem Tweet aus und werden meist dann verwendet, wenn Nutzer einen bestimmten Tweet mögen und später wieder auf ihn zugreifen wollen.

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Die Facebook Cities der Socialbakers – Wenn die Logik auf der Strecke bleibt

Social Blogging Wie Social Media Teams strukturiert sind.

Wenn Sie erraten sollten, in welcher Stadt die weltweit meisten Facebook-Nutzer leben, was wäre Ihr Favorit? Mexiko-Stadt, New York, Tokio oder vielleicht Las Vegas? Die Antwort ist davon abhängig, ob Sie glaubhafte Zahlen oder nur einfach Zahlen möchten.

Im letzteren Fall wäre die Facebook-Hauptstadt wohl Bangkok mit fast 13 Millionen Facebook-Nutzern. Diese Zahl wirft zumindest Facebook Statistics by City von Socialbakers aus. Nun hat Bankok nach der letzten Volkszählung (2010) aber nur 8,249 Millionen Einwohner. Die Socialbakers rühren sich aus diesen Zahlen eine Durchdringung von 250.71% zusammen. Wie das? Ich weiß es nicht. Da nicht bekannt ist, auf welche Basis die Durchdringung bezogen ist, muss man versuchen, die Bezugsgröße auf Umwegen zu bestimmen.

Die Facebook Penetration in Thailand ist mit 22,01% der Gesamt-Bevölkerung des Landes und mit 83,60% bezogen auf die Zahl der Internet-Nutzer angegegeben. Das hilft also nicht weiter. Sind es letztendlich einfach unsinnige Zahlen? Zumal es noch besser kommt, doch dazu erst weiter unten. [weiterlesen …]

Social Media sind kein Ersatz für Corporate Websites

Social Blogging  Social Media ist kein Ersatz für Unternehmensseiten

Corporate Websites sind – so eine Studie der Markt­forscher von Gartner — nach wie vor das wichtigste digitale Marketinginstrument. Soziale Netzwerke wie Google+, Facebook, Twitter und LinkedIn haben daran bisher nichts geändert.

Fast die Hälfte der Befragten, nämlich 45 Prozent gaben an, dass Corporate Sites und deren Design, Entwicklung und Wartung eine übergeordnete Rolle für erfolgreiches Marketing spielen. Die Präsenz in so­zi­alen Netzwerken wie Facebook oder Twitter folgen mit 43 Prozent und sind damit für das Marketing der Unternehmen genauso wichtig wie Online-Werbung, die ebenfalls von 43 Prozent der Befragten genannt wurde.

Für die Studie befragte Gartner mehr als 200 Marketingverantwortliche US-amerikanischer Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Dollar Jahresumsatz in insgesamt sechs Branchen.

Bemerkenswert ist, dass E-Mail-Marketing und mobiles Marketing mit 26 beziehungsweise 24 Prozent doch weiter hinten liegen. Ein Firmenblog halten sogar nur 6 Prozent der Befragten für wichtig. Weitere Ergebnisse in Kürze: [weiterlesen …]

Es ist nicht alles Gold was glänzt: Ein Blick in die Twitter-Follower-Blackbox – Was ist wirklich drin?

Social Blogging Wie Social Media Teams strukturiert sind.

Es ist nicht alles Gold was glänzt, das wissen alle. Kauf von Fans und Followern, Fake Accounts und Fake Follower bzw. Fans sind nicht nur bei Facebook ein Thema, sondern auch bei Twitter. Vor einigen Tagen habe ich mit dem Fake Follower Check versucht, die Anzahl der Fake-Accounts und der inaktiven Accounts unter meinen Followern zu bestimmen.

Das Tool ermittelte 1% Fake-Accounts und 4% inaktive Accounts, demnach wären 95% der Accounts “echte” Follower. Eine für mich unbefriedigende Aussage, da ich eine weit höhere Anzahl inaktiver Acounts unter meinen Followern vermutete. Anlass genug, verschiedene Tools zu testen, die inaktive Twitter-User und Fake-Accounts auffinden. Die Kandidaten waren

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Die Social Media Begeisterung schwindet und das Content-Marketing gewinnt an Boden.

Social Blogging Wie Social Media Teams strukturiert sind.

»Für Social Media ist die “Kindheit” vorbei!« hatte ich kürzlich einen Beitrag in diesem Blog getitelt. Überspitzt könnte man es auch so ausdrücken: Die kindliche Begeisterung für Social Media ist nun der ernsthaften Beschäftigung mit diesen Medien gewi­chen.

»Die Social Media Begeisterung schwindet und das Content-Marketing gewinnt an Boden.« So kann eine Studie zusammengefasst werden, die von Econsultancy gemeinsam mit Adobe erstellt und nun veröffentlicht wurde. Das Quarterly Digital Intelligence Briefing beschreibt die »Digital Trends fur 2013.« Oberste Priorität hat danach bei den Digital-Marketing-Experten in den Firmen mit 39% das Thema “Content-Marketing”. Auch bei den befragten Agentur-Experten rangiert 2013 das “Content-Marketing” mit 38% auf Platz 1 der Prioritätenliste. [weiterlesen …]

»Die Reichweite ist keine wirklich tragfähige Metrik, es ist zunächst nur die Hoffnung, dass ein Inhalt gesehen wird.«

Social Blogging Wie Social Media Teams strukturiert sind.

Unternehmen twittern, posten auf Google+ und Facebook. Einige Bloggen, andere nutzen Pinterest als Plattform für visuelle Botschaften oder füllen ihren YouTube-Kanal mit Videos. Über allem stehen die Fragen: Wo und wie oft taucht meine Marke in den Social Media auf und welchen Einfluss hat es auf mein Geschäft? Welche Faktoren bestimmen die Unternehmens-Performance im sozialen Netz?

Spricht man über Einfluss, Potenzial oder auch die Reichweite in sozialen Medien, muss man über den sozialen Graphen des Einzelnen oder der Marke sprechen. Der Social Graph hat nun nichts mit der gleichnamigen Programmierschnittstelle Facebooks zu tun, sondern beschreibt die sozialen Beziehungen des Einzelnen oder auch der Marke im Beziehungsgeflecht des Internet. [weiterlesen …]

30% der Top-Marken nutzen Twitter für den Kundendienst

Social Blogging Wie Social Media Teams strukturiert sind.

Kundenansprache über soziale Medien ist sicher eine intelligente Marketing-Strategie, doch wenn Unternehmen das Feedback der Kunden — egal ob positiv oder negativ — ignorieren, kann das schnell zum Bumerang werden. Social Media sollten ein Mittel zur direkten Kommunikation mit den Kunden sein, die auch eine Menge darüber sagen können, wie Unternehmen ihre Produkte und Dienst­lei­stun­gen verbessern können.

Der Brückenschlag zwischen Marken und Konsumenten ist also sehr wichtig, positive Resonanz auf das Feedback von Kunden kann diese dauerhaft an das Unternehmen / die Marke binden. Aber auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ausbleibende oder negative Reaktionen können schnell zur Abkehr vom Unternehmen führen. [weiterlesen … ]

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