eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Monatsarchive: Juli 2013

US Cloud Anbieter: oder der effiziente Selbstbedienungsladen

Geschrieben, weil ganz offensichtlich haarsträubende Irrtümer und Missverständnisse im Umfeld von Cloud, Hosting und sonstigen Infrastrukturdienstleistungen inkl. Big Data bestehen, die unangenehme rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben können.

IMAC Information & Management

Die beliebtesten Irrtümer in diesem Zusammenhang gleich vorweg:

„Unser Cloud-Provider hat ohnedies eine Niederlassung in Deutschland. Ist doch egal, wo die Headquarters sind.“ FALSCH
„Unsere Server stehen in Deutschland. Ist doch egal, wo die Headquarters unseres Hosters sind.“ FALSCH
„In dieser riesigen Datenflut findet doch niemand mehr etwas.“ FALSCH, es ist geradezu das Big Data Paradies.
„Ich habe doch gewusst, weshalb ich nicht auf Facebook und dem Zeug bin, mich betrifft das daher nicht.“ FALSCH

Ich schreibe diesen Beitrag auf dringenden Wunsch von Freunden, weil ganz offensichtlich haarsträubende Irrtümer und Missverständnisse im Umfeld von Cloud, Hosting und sonstigen Infrastrukturdienstleistungen inkl. Big Data bestehen, die unangenehme rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben können. Ich bringe diese Inhalte seit 2007 in meinen Vorlesungen. Bis vor kurzem bisweilen mit großen Augen des Staunens und schon auch einmal mit dem Hintergedanken der Zuhörer bedacht, ob das nicht vielleicht doch nur eine schöne Verschwörungstheorie sein könnte. Dieser Zweifel…

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Sehr interessante Analyse zu »The Boston Globe«: Was wird wie auf Facebook geteilt?

Naturgemäß haben Medien-Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die Art und Weise, wie die Nutzer von sozialen Netzwerken auf ihre Postings — die ja fast immer eigene Veröffentlichungen beinhalten — reagieren. Für statistische Betrachtungen eignet sich das Engagement dieser Unternehmen in zweierlei Hinsicht in besonderer Weise: Erstens verfügen Medien über ein großes Publikum, zum anderen können einzelne Postings „rauschfrei“ und weitgehend unbeeinflusst von „Nebeneffekten“ analysiert werden.

Sonya Song hat 215 Stories des Boston Globe, die von Mitarbeiten auf die Facebookseite eingestellt wurden, in einer statistisch sehr aufwändigen Studie untersucht. Die Fragestellung der Studie ist so umrissen:

Welche Arten von Geschichten werden durch die Mitarbeiter von »The Boston Globe« auf Social Media Plattformen geteilt? Welche verschiedene Arten von geposteten Stories werden von den Facebook-Nutzern gelesen und weiter geteilt.

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Google+ und der Einfluss auf das Suchmaschinen-Marketing

»Social Sharing«: Kann Google+ Facebook doch überholen?

Vor einigen Tagen hatte ich hier über eine neuere Studie von Searchmetrics berichtet, in der die sozialen Signale von Facebook und Google+ aufgezeichnet und genauer analysiert werden. Obwohl noch Welten zwischen Facebook und Google+ liegen, holt Googles Netzwerk langsam aber stetig auf.

Es gibt heute mehr als 500 Millionen Nutzer von Google+ und dem Vernehmen nach sind mehr als 300 Millionen dieser Nutzer aktiv. Das sind zwar 4 mal weniger als Facebook mit 1,15 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU) angibt, aber Googles Strategie, die Nutzer von Services des Suchmaschinen-Giganten zum Anlegen eines Accounts auf Google+ zu zwingen, scheint sich auszuzahlen

Ein Pfund, mit dem Google immer wuchern kann, ist die Suche und der Einfluss auf die Suchergebnisse, der Google+ zugeschrieben wird. Für ein gutes Google-Ranking könnte ein Google+-Profil ein wichtiger Faktor sein und nicht nur die professionellen Suchmaschinen­optimierer wollen wissen: Die Inhalte aus sozialen Netzwerken sind ein Qualitätskriterium für gute Rankings bei den Google-Suchergebnissen und damit auch ein möglicher Erfolgsgarant beim Suchmaschinen-Marketing. Aber ist das wirklich so? [weiterlesen …]

Expedition Social Media mit Kompass ans Ziel

Ohne Kompass durch die Wüste… oder mit Kompass ans Ziel?

Social Media meets IT Service Management

Müssen tatsächlich Maßnahmen, Aktionen in Social Media geplant sein, wo bleibt denn da der Spaß? Genau aber darum geht es ja, der Spaß soll auch möglichst lange anhalten und wiederholbar sein:)

Expedition

Klar ist das Experimentieren wichtig und da bietet wirklich die Plattform Social Media ein gewaltiges und interessantes Spielfeld.

Unternehmen wissen unlängst, dass es Sinn macht entsprechend zu planen und Budget für Experimente auszugeben.
Diese Probierphase ist dann in der Regel ein Teil der Gesamtstrategie, wobei Social Media eine breitgefächerte Plattform anbietet.

Eigentlich ist es für den Bereich Marketing ein Schlaraffenland, wenn es denn geschickt genutzt wird. In vielen Fällen spürt man aber, dass aus Kreativen nun Matheasse gemacht werden sollen, die ja ROI, KPIs & Co. beherrschen müssen.

Das bewegt viele, schnell ins Facebook Geschäft einzusteigen, kennt man es doch auch privat so wird es auch gut für das Unternehmen sein;) Ja und da kann man zählen und zählen…

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Die Klout Faktoren

Das interessanteste an diesem Post ist der Hinweis, dass der Score durch Manipulation steigerbar ist. Das ist zwar auch nicht neu, aber hier mal offen ausgesprochen.

Marc Thomalla

Seit Jahren beschäftige ich mich mit Klout als Tool zur Messung des Einflusses in Social Networks. Ich habe schon Stellenausschreibungen gesehen, die eine Mindestkloutscore für Bewerber vorgeben, ebenso habe ich selber meinen Klout Score vor Jahren mal binnen einer Woche manipuliert und habe ihn temporär um 20 Punkte ansteigen lassen. Wie das ging ist jetzt erst einmal nebensächlich, spannender ist hingegen, dass Klout mittlerweile den Algorithmus verbessert hat und auch transparenter zeigt (zumindest im Ansatz), welche Kennzahlen wichtig sind um sein Scoring zu erhöhen.

klout-logo

Hier die wichtigsten Faktoren der (in meinen Augen) wichtigsten Quellen:

Twitter

Anzahl Follower, Anzahl Retweets der eigenen Inhalte, Anzahl Mentions, Anzahl Listings, Anzahl Favs

Facebook

Anzahl Freunde, Anzahl likes für die eigenen Beiträge, Anzahl der erhaltenen Kommentare, Anzahl der Posts in die Chronik durch Dritte

Google+

Anzahl der erhaltenen +1, Anzahl in den Kreisen anderer, Anzahl reshares, Anzahl erhaltene Kommentare

LinkedIn

Anzahl Kontakte, Anzahl Postings in…

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»Social Sharing«: Kann Google+ Facebook doch überholen?

Social-Media-Relevanz im Bereich Dekorativer Kosmetik

Google+ hat seinem 2. Geburtstag hinter sich und dementsprechend auch das Laufen gelernt. Tief­stapelnd hat Google das Geburtstagskind zwar immer als Social Layer bezeichnet und auch hier konnten Sie das schon häufiger so lesen. Aber machen wir uns nichts vor: Heute, mehr als zwei Jahre nach dem Launch, muss man Google+ auf jeden Fall auch als soziales Netzwerk auffassen.

Es gibt heute mehr als 500 Millionen Nutzer von Google+ und dem Vernehmen nach sind mehr als 300 Millionen dieser Nutzer aktiv. Die Zeiten, in denen Google+ als Geisterstadt bezeichnet wurde, sind damit lange Vergangenheit und alle die, die schon immer das Totenglöckchen läuteten, führen heute andere Argumente ins Feld: Google habe zwar viele Nutzer, verzeichne aber kaum Interaktionen wie Shares oder Kommentare. Zieht wenigstens dieses Argument heute noch? Mit steigender Nutzerzahl müsste theoretisch auch der Anteil an Aktivität wie beispielsweise der Anteil geteilter Stories in einem Netzwerk steigen. [weiterlesen …]

Social Media und Kosmetik: Die ungeschminkte Wahrheit

Social-Media-Relevanz im Bereich Dekorativer Kosmetik

Man kann es ja nicht oft genug wiederholen: Unternehmen sollten mithören, was über ihre Marke online gesprochen wird. Wie viele Beiträge (Buzz) gibt es zu meiner Marke und dem Wettbewerb? Welches Thema wird kritisch, welches positiv diskutiert? Welche Marke hat die beste Reputation im Netz und warum?

Wichtig ist aber auch die Kenntnis darüber, wie viele beziehungsweise welche Menschen werden von den Marken-Botschaften erreicht? Welche Kanäle haben die größte Bedeutung? Und vor allem, welchen Einfluss haben die Online-Beiträge auf das Kaufverhalten? Genau diesen Fragen geht eine umfassende Social-Media-Analyse der GfK für den Bereich dekorativer Kosmetik nach. [weiterlesen …]

Kanzlerin, BND, Verfassungsschutz und BKA im Tal der Ahnungslosen: Ich widerspreche #Prism

Ich sag mal

Meine Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz über den Zugriff von deutschen Sicherheitsbehörden auf PRISM-Daten sind ja bekanntlich abgeschmettert worden. Nur das BKA hat in der Begründung einige Ankerpunkte freiwillig oder unfreiwillig für weitere Recherchen hinterlassen.

Deshalb habe ich heute noch einmal nachgelegt. Beim BKA und beim Datenschützer des Bundes:

Vermittlung bei Anfrage „Spähprogramm Prism“
Datum 16. Juli 2013 11:01:38
An Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Vermittlung bei einer Anfrage nach dem IFG, UIG, VIG. Die bisherige Korrespondenz finden Sie hier:

https://fragdenstaat.de/a/4428

Ich bin der Meinung, die Anfrage wurde zu unrecht abgelehnt, weil der Verweis des BKAs auf den Aufwandsvorbehalt nicht schlüssig ist. Schon bevor ein konkretes Informationsbegehren eingeht, muss die Behörde sich so organisieren, dass der spätere Aufwand zur Informationserteilung gering gehalten wird. Beispiele für solche vorwirkenden Pflichten für das Informationsmanagement in Behörden sind eine Speicherungspflicht für Datenübermittlungen, die Verpflichtung zur…

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Erfahrungen mit dem Kundendienst verbreiten sich schnell – vor allem schlechte.

Die Erfahrung, die ein Kunde im Problemfall mit einem Unternehmen macht, hat einen großen Einfluss auf zukünftige Einkäufe. Das weiß jeder Geschäftsführer — oder sollte es jedenfalls wissen.

»Unternehmen, die mit ihren vernetzt organisierten Kunden nicht mithalten können, verschwinden vom Markt«, schrieb Gunnar Sohn in einem anderen Zusammenhang.

Diese Aussage kann — leicht abgewandelt — auch auf den Kundendservice übertragen werden: »Unternehmen, die ihren vernetzt organisierten Kunden keinen erstklassigen Kundenservice bieten, verschwinden vom Markt.« Heute werden über die sozialen Netzwerke alle möglichen Kundendienst-Erfahrungen mit Freunden, Kollegen und der Öffentlichkeit geteilt und erhalten damit eine ungeahnte Reichweite. [weiterlesen …]

Videos auf Instagram — Die Qualität bestimmt den Erfolg

Wenig mehr als ein Jahr nach dem Erwerb durch Facebook hat Instagram 100 Millionen monatlich aktive Nutzer und 67 Prozent der Interbrand 100 Top-Marken sind auf Instagram aktiv. Das zeigt eine Studie, die Simply Measured Ende Mai veröffentlichte.

Es erscheint für die auf Instagram vertretenen Marken nur logisch, auch die kürzlich ausgerollte Video-Funktion zu nutzen. Einige Marken haben diesen Schritt auch getan und da stellt sich — auch logisch — die Frage: Zahlt sich das aus?

Bekanntlich bietet Instagram ein wenig mehr Möglichkeiten zur Gestaltung der Videos als die Vine-Apps: 15-Sekunden-Videos gegenüber die sechs Sekunden bei Vine, darüber hinaus ist die Nutzung der allseits beliebten beliebten Instagram-Filter möglich, zusätzlich werden dreizehn neue Filter ausdrücklich für Videoinhalte geboten.

Simply Measured hat nun die Aktivitäten fünf großer Marken, die auf Instagram sowohl Fotos als auch Videos nutzen, über den vergangenen Monat verfolgt. Nicht bei allen Brands sind die Ergebnisse gleich. [weiterlesen …]

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