eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Schlagwort-Archiv: B2C

Tumblr und Marken: Geht das? Natürlich funktioniert das!

»Die Halbwertszeit eines Statusupdates liegt bei 30 Minuten und 75 % der Reichweite wird in weniger als 2 Stunden erreicht«, meldete allfacebook.de vor kurzem. Diese Meldung ist Teil einer schier endlosen Debatte um den Newsfeed auf Facebook, die sich darum dreht, was der Durchschnittsanwender nun seinem Newsfeed sieht. Oder eben nicht sieht.

Ca. 50 % aller Interaktionen erfolgen auf Facebook in den ersten 90 Minuten. Nach 5 Stunden sind es 75 %. Vorausgesetzt, der Anwender bekommt ein Status-Update überhaupt zu sehen. Facebook-Beiträge haben damit eine extrem kurze Halbwertszeit, die Vermarkter vor einige Proleme stellt. Andere Social-Media-Plattformen wie z. B. YouTube bieten da deutlich längeren zeitlichen Spielraum.

Eine neue Studie von SimplyMeasured legt nahe, dass Marken auf Tumblr für ihre Postings eine wesentlich längeren Haltbarkeit als bei einem Facebook-Post genießen können. [weiterlesen …]

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Sprich mit mir! – Wie mies ist der Kundenservice auf Facebook?

Marken reagieren nur auf 28 Prozent% der Fragen ihrer Facebook-Fans, das heißt im Umkehrschluss: Satte 72 Prozent der Fragen der Fans auf den Unternehmens-Seiten bleiben also unbeantwortet. Deutschland ist das Land, in dem am schnellsten geantwortet wird: In durchschnittlich 12,2 Stunden. Allerdings wird hier auch über­durch­schnit­tlich häufig nicht reagiert — nur 25 Prozent der Anfragen auf deutschen Fanpages werden beantwortet.

Der Finanzsektor scheint den besten Kundenservice auf Facebook zu bieten – Unter­neh­men dieser Branche reagieren im Durchschnitt auf 77 Prozent der Anfragen von Fans und zwar mit einer mittleren Antwortzeit von 9,5 Stunden. Die schnellsten 10% reagieren sogar innerhalb von 30 Minuten. Die Automobilindustrie schneidet am schlechtesten ab: Die Hälfte der Seiten brauchten mehr als 15 Stunden, um auf eine Anfrage zu reagieren. [weiterlesen …]

Händler-Marken auf Facebook: Gewinner und Verlierer 2013

Walmart, Victoria’s Secret und Tiffany & Co sind die großen Gewinner, wenn es um den „Erfolg“ von Handelsmarken auf Facebook geht. „Erfolg“ steht hier nicht als monetäre Größe, sondern es geht — wie so häufig auf Facebook — um Likes, Shares und Kommentare — also um die Interaktion der Nutzer mit Marken-Content.

Seit 2011 untersucht Expion für seinen Social Retail-Report, wie sich das »Fan Engagement« für ausgesuchte Händlermarken auf Facebook entwickelt. Für die erste Hälfte des Jahres 2013 stellt der FAVE 50 Social Retail-Report [PDF] einen Rückgang des »Fan Engagement und Volumen« trotz steigender Anzahl an Postings der Marken fest, allerdings nicht für alle: Zwei Luxusmarken, Tiffany & Co. und Victoria’s Secret führen die Top 50 des Rankings an. [weiterlesen …]

Twittern für die Reputation? Das greift doch wohl zu kurz.

»Wenn ein CEO für sein Unternehmen twittert, wirkt sich das auf die Reputation aus«, schreibt Klaus Eck in seinem Plädoyer für mehr CEO-Twitterer. Ein PR-Berater muss vermulich in diesen Zusammenhängen denken, aber führen zwei oder drei Tweets eines »Unternehmenslenkers« am Tag zu mehr als Stellungnahmen à la @ RegSprecher, wie dieser zur NSA-Datenüberwachung?

Was würde Bahnchef Grube etwa twittern, um zu erklären, warum Fernzüge die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz derzeit umfahren müssen? Etwa »Es war ein Fehler, das Personal aus­zu­dün­nen um den Börsengang vorzubereiten. Und das rächt sich jetzt«? Mit Sicherheit nicht, wenn überhaupt, käme eine dünne Entschuldigung. Tatsache ist doch, dass die Mehrzahl der »Unternehmenslenker« das Phänomen Social Media nicht nur nicht verstanden haben, sondern an einer ehrlichen und offenen Kommunikation via Social Media nicht interessiert sind und Social Media den Marketing-Abteilungen überlassen. [weiterlesen …]

#Facebook will mit Tratsch zur Echtzeit-Plattform werden: »Last actor« und »Last actor chronological«

In einem meiner letzten Beiträge hatte ich angemerkt, dass Facebook hinsichtlich der Sichtbarkeit von Facebook-Inhalten im offenen Web eine Kehrtwende eingeleitet hat. Auf die Hashtags — die nur funktionieren, wenn sie plattformübergreifend eingesetzt werden — folgten »Embedded Posts«. Hiermit können Facebook-Inhalte direkt in Webseiten und Blogs eingebunden werden.

Das Facebook erfolgreiche Features anderer Social-Media-Plattformen nachahmt, ist nicht neu. Der Kurznachrichtendienst Twitter scheint ein besonders beliebtes Vorbild zu sein, Firstpost hat aufgelistet, welche Twitter-Features Facebook als “Anregung” für eigene Neuerungen genutzt hat. Die Trending Topics à la Twitter und auch Google+, die in den USA getestet werden, sind ein weiterer Schritt. [weiterlesen …]

Nielsen Studie: Twitter Buzz erhöht die TV-Einschaltquoten

Nielsen als Kuppler zwischen den nach Gewinnen lechzenden Social-Media-Unternehmen und der potenten TV-Werbe-Wirtschaft?

Nachdem die Nielsen-Marktforscher vor einigen Tagen mit einer von Facebook beauftragten Studie zeigen wollten, dass Facebook die Erreichbarkeit der User für TV-Werbung inkrementell steigern kann, wird nun auch Twitter ins Spiel gebracht.

Eine neue Studie zeigt, dass mehr Twitter Buzz mit höheren TV Ratings korreliert und umgekehrt. »For the first time, provide statistical evidence of a two-way causal influence between broadcast TV tune-in for a program and the Twitter conversation around that program«, heißt es in einer Pressemeldung. [weiterlesen …]

Luxus-Marken sind im Schnitt in 7 Social Networks aktiv

Die Marktforscher vom L2 Think Thank haben das Engagement von 247 bekannten globalen Marken auf verschiedenen Social-Media-Plattformen analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass die betrachteten Marken im Durchschnitt auf 7 Plattformen aktiv sind. Nur eine Marke — GUM — verweigert sich, während Swarovski auf 15 Plattformen vertreten ist.

Nachdem sogar Rolex seit April 2013 auf Facebook vertreten ist, sollten diejenigen, die immer noch an der Bedeutung von Facebook für die Marken zweifeln, »sich das zweimal überlegen«, so die Leiterin der Studie Maureen Mullen. »Inzwischen sind visuelle und mobile Plattformen, insbesondere Instagram, auf dem Vormarsch.« [weiterlesen …]

Facebook will ein großes Stück vom TV-Werbekuchen abschneiden.

»Jeden Abend sind 88 bis 100 Millionen User allein in den USA während der TV-Prime-Time auf Facebook aktiv«, außerte Facebook COO Sheryl Sandberg während einer Telefon-Konferenz zu den Ergebnissen des 2. Quartals. Was liegt da näher, als die Menschen die nicht mit Fernsehwerbung erreicht werden mit fernsehähnlicher Werbung auf Facebook zu beglücken?

Zwar lehnte Facebook-Sprecherin Elisabeth Diana es ab, Pläne dieser Art von Werbung zu kom­men­tieren, eine nun veröffentlichte Nielsen-Studie,von Facebook in Auftrag gegeben, befeuert die Gerüchte. Die Studie zeigt, dass für bestimmte Altersgruppen — und hier vor allem bei den jüngeren Nutzern — das soziale Netzwerk die Reichweite der wichtigsten TV-Kanäle inkrementell erweitern könnte. In der Altersgruppe d zwischen 25 und 34 Jahren könnten über Facebook zusätzlich 41 Prozent mehr Verbraucher erreicht werden, so die Studie. Diesen Trend zu monetarisieren ist für Facebook sicher mehr als reizvoll. [weiterlesen …]

Sehr interessante Analyse zu »The Boston Globe«: Was wird wie auf Facebook geteilt?

Naturgemäß haben Medien-Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die Art und Weise, wie die Nutzer von sozialen Netzwerken auf ihre Postings — die ja fast immer eigene Veröffentlichungen beinhalten — reagieren. Für statistische Betrachtungen eignet sich das Engagement dieser Unternehmen in zweierlei Hinsicht in besonderer Weise: Erstens verfügen Medien über ein großes Publikum, zum anderen können einzelne Postings „rauschfrei“ und weitgehend unbeeinflusst von „Nebeneffekten“ analysiert werden.

Sonya Song hat 215 Stories des Boston Globe, die von Mitarbeiten auf die Facebookseite eingestellt wurden, in einer statistisch sehr aufwändigen Studie untersucht. Die Fragestellung der Studie ist so umrissen:

Welche Arten von Geschichten werden durch die Mitarbeiter von »The Boston Globe« auf Social Media Plattformen geteilt? Welche verschiedene Arten von geposteten Stories werden von den Facebook-Nutzern gelesen und weiter geteilt.

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Google+ und der Einfluss auf das Suchmaschinen-Marketing

»Social Sharing«: Kann Google+ Facebook doch überholen?

Vor einigen Tagen hatte ich hier über eine neuere Studie von Searchmetrics berichtet, in der die sozialen Signale von Facebook und Google+ aufgezeichnet und genauer analysiert werden. Obwohl noch Welten zwischen Facebook und Google+ liegen, holt Googles Netzwerk langsam aber stetig auf.

Es gibt heute mehr als 500 Millionen Nutzer von Google+ und dem Vernehmen nach sind mehr als 300 Millionen dieser Nutzer aktiv. Das sind zwar 4 mal weniger als Facebook mit 1,15 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU) angibt, aber Googles Strategie, die Nutzer von Services des Suchmaschinen-Giganten zum Anlegen eines Accounts auf Google+ zu zwingen, scheint sich auszuzahlen

Ein Pfund, mit dem Google immer wuchern kann, ist die Suche und der Einfluss auf die Suchergebnisse, der Google+ zugeschrieben wird. Für ein gutes Google-Ranking könnte ein Google+-Profil ein wichtiger Faktor sein und nicht nur die professionellen Suchmaschinen­optimierer wollen wissen: Die Inhalte aus sozialen Netzwerken sind ein Qualitätskriterium für gute Rankings bei den Google-Suchergebnissen und damit auch ein möglicher Erfolgsgarant beim Suchmaschinen-Marketing. Aber ist das wirklich so? [weiterlesen …]

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