eMarketing 2.05

neue Medien – neue Chancen

Monatsarchive: Juni 2013

Bei der fragwürdigen Berechnung des »Wert eines Fans« wird einfach übersehen, warum Menschen Marken folgen.

Ein Facebook »Gefällt mir« ist stolze 174,17 US-Dollar wert. Überrascht? Ich war es jedenfalls, bis ich mir die Studie von Syncapse einmal genauer vornahm. Der Wert eines »Gefällt mir« variiert von Marke zu Marke stark.

Für Low-Cost-Marken wie Oreo liegt dar Wert nach Syncapse bei knapp 76 US-Dollar, für eine Hochpreis-Marke wie BMW hat ein »Fan« einen Wert von mehr als 1.600 US-Dollar. Coca Cola sind die Fans etwas mehr als 70 US-Dollar wert, Pepso Cola taucht in der Liste leider nicht auf. Obwohl diese Zahl unter dem Gesichtspunkt, dass Pepsi kürzlich mit einer »genialen« (?) Automaten-Aktion die Fans für eine Dose Limo gekauft hat, sicher interessant wäre.

Bei der fragwürdigen Berechnung des »Wert eines Fans« wird einfach übersehen, warum Menschen Marken folgen. Was ist die Motivation der Facebook-Nutzer, eine Marke mit »Gefällt mir« zu markieren? [ Weiterlesen … ]

Wie Lenovo UK mit Twitter den Umsatz steigerte

Was bringen Promotet Tweets eigentlich? Für alle, die sich das schon einmal gefragt haben, hat Twitter nun einige interessante Zahlen veröffentlicht.

Auf <a href=“https://business.twitter.com/success-stories/lenovo-uk&#8220; target=“_blank“>business.bwitter.com</a> wird eine Kampagne des Computer-Herstellers Lenovo dokumentiert, die die Effektivität von Marketing-Kampagnen auf Twitter belegen soll.</p><p>
@ Lenovo_UK wollte mit einer gezielten Kampagne die Anzahl der Follower auf Twitter vergrößern und das Bewusstsein für die Marke Lenovo steigern. Mit Blick auf die größte Consumer-Electronics-Show in Großbritannien &mdash; der Gadget Show Live &mdash; sollte außerdem der Umsatz angekurbelt werden.  [weiterlesen …] </p>

Deutsches Google? Das verdient den Chirac des Tages #Prism

Ich sag mal

Starker Staat is watching you

Ibrahim Evsan hat auf die Forderung der Innenpolitiker nach der Etablierung einer deutschen Konkurrenz zu Google die passenden Worte gefunden.

„Liebe Politiker: Einfach mal so Google zu bauen ist das „lächerlichste“ was man vorschlagen kann. Ihr habt die digitale Wirtschaft weder verstanden noch lebt ihr sie. Ihr habt die digitale Wirtschaft verschlafen. Jetzt zahlt die Gesellschaft den Preis. Danke schön!“

Noch einmal zur Erinnerung: Die europäische Antwort auf Google sollte Quaero sein. So protzte es zumindest der Ex-Präsident Chirac durch die Gegend. Doch das vollmundige deutsch-französische Prestigeprojekt ist kläglich in die Hose gegangen. Wie soll also etwas in Europa oder Deutschland gelingen, was vor einigen Jahren schon nicht klappte? Übrig geblieben ist das deutsche Forschungsprogramm Theseus – auch da ist bislang der Durchbruch nicht gelungen.

Und wenn so eine Forderung aus dem Munde des Starker-Staat-Staatstrojaner-Ich-habe-keine-Peilung-vom-Netz-Politiker Uhl kommt, kann ich mich vor Lachkrämpfen kaum noch halten. Im gleichen Atemzug wollen Merkel…

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It’s Me-Time – Einstieg in den Emotional Commerce

Ist Onlinemarketing heute ineffizient? Studie zeigt warum.

Ein erheblicher Teil der Verbraucher und Vermarkter erfahren Online-Werbung als nicht wirksam, wobei dieses Gefühl bei Verbrauchern mit 32% ausgeprägter ist als bei den Vermarktern (21%). Das zeigt die Studie Click here: The State of Online Advertising, die auch auch schon andere durch ihre selektive Brille betrachtet haben.

Mein Fazit der Studie: Viele Marketingverantwortliche verpassen immer noch die hervorragende Chancen, die Onlinemarketing durch die mögliche engeren Kommunikation mit ihren Zielgruppen bieten kann. »Statt auf personalisierte Benutzererlebnisse im Web nerven viele Online-Marketer die Verbraucher mit Bannern. »Banner repräsentieren in der digitalen Welt die schlimmsten Eigenschaften der Werbung – ablenkend, aufdringlich und manipulativ«, meint David C. Edelman von McKinsey. Da ist es kein Wunder, dass diese Art von Onlinemarketing von 49% der Verbraucher abgelehnt wird. Marketer scheinen da eine größere Toleranzschwelle zu haben: Nur 36% Vermarkter glauben, dass Bannerwerbung nicht funktioniert. [weiterlesen]

Reichweiten-Entwicklung Social Networks in den USA: Pinterest und Instagram wachsen kontinuierlich

datenonkel

Ich habe mir mal wieder die compete.com Zahlen für die Social Networks in den USA angeschaut. Facebook läuft stabil zwischen 155 und 165 Millionen Nutzern – man muss eigentlich nicht mehr wirklich danach schauen. Die Sättigung scheint erreicht. Es fragt sich nur, ob es ein anderes Netzwerk geben wird, das Facebook die Nutzer streitig macht.

Visuelle Plattformen legen am stärksten zu

Pinterest ist die größte Erfolgsgeschichte eines Social Network aus den USA in den vergangenen vier oder fünf Jahren. Seit dem Sommer 2011 hat sich die damals kaum wahrnehmbare Nutzerschaft auf monatlich knapp 35 Millionen Unique Visitors in den USA ausgeweitet. Dort werden noch immer etwa drei Viertel des Traffic generiert. Dabei ist der überwiegende Teil der Nutzer weiblich – etwa zwei Drittel.

Reichweitenentwicklung Social Networks USA

In der Abbildung kann man sehr gut sehen, wie stark Pinterest bei den monatlichen Nutzern zugelegt hat. Nur Google+ hat auf ein ähnliches Niveau zugelegt, hat allerdings…

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Was ist der Wert eines „Like“? Der »LikeCycle« von Adobe klärt auf

Kennen Sie den »LikeCycle«? Ich kannte ihn bis zur einer kürzlich erhaltenen E-Mail von Adobe jedenfalls nicht. Der LikeCycle ist ein Konstrukt, das Jerenmy Waite, Head of Social Strategy bei Adobe EMEA, entwickelt hat und in einem Whitepaper beschreibt.

Jerenmy Waite versteht darunter die fünf ent­schei­denden Social-Marketing-Herausforderungen, mit denen sich heute die meisten Marken konfrontiert sehen. Waite meint, dass es »wenig verwunderlich, dass in der Branche eine große Verwirrung herrscht«, da nach seiner Kenntnis »85 Prozent der Personen«, die im Bereich Social Media arbeiten, sich erst seit weniger als zwei Jahren in diesem Bereich tätig sind. [weiterlesen …]

Deutschland im Homepage-Ranking europaweit auf Platz 6

Social Blogging  Social Media ist kein Ersatz für Unternehmensseiten

Corporate Websites sind — so eine Studie, die die Markt­forscher von Gartner vor einigen Wochen veröffentlichten — nach wie vor das wichtigste digitale Marketinginstrument. Soziale Netzwerke wie Google+, Facebook, Twitter und LinkedIn haben daran bisher nichts geändert.

Um so erstaunlicher ist, dass auch heute noch jedes fünfte Unternehmen in Deutschland keine eigene Homepage ins Netz gestellt hat. Im vergangenen Jahr gaben 18 Prozent der Unternehmen an, keine eigene Homepage zu haben. Das geht aus Daten hervor, die die europäische Statistik-Behörde Eurostat veröffentlicht hat.

Für den europäischen Vergleich wurden Unternehmen ab 10 Beschäftigten (ohne den Bankensektor) in 31 europäischen Ländern befragt. Daten für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten liegen nur für wenige Länder, darunter Deutschland, vor. [weiterlesen …]

Kundenwert im Social Web: Entwicklungen zum Social Customer Value Management (Social CVM)

Prof. Dr. Heike Simmet

Prof. Dr. Heike Simmet

Mit der Verbreitung von Social Sharing Prinzipien gewinnen nicht nur die Interaktionsprozesse, sondern auch das wertschöpfende Networking zwischen Unternehmen und Kunden immer mehr an Bedeutung. Besonders wertvolle Kunden sind daher in ein Social Customer Value Management  (Social CVM) einzubeziehen.

Social Sharing verändert die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden grundlegend. Die Aktivitäten der Kunden im Social Web sind  daher heute nicht mehr nur durch Monitoring zu erfassen, sondern bewusst in das Customer Relationship Management zu integrieren. Das klassische Customer Relationship Management (CRM) reicht heute nicht mehr aus. Ein Social Customer Relationship Management (Social CRM) und ein hierauf aufbauendes Social Customer Value Management (Social CVM) entstehen.

Social Customer Value ManagementZunehmende Relevanz von Social CRM

Im Rahmen eines Social CRM interagieren die Unternehmen mit den Kunden auf öffentlichen Plattformen. Es dominiert eine ausgeprägte Outside-in Orientierung mit Fokus auf die von den Kunden initiierten Prozesse.

Dieses Social CRM gewinnt in den Unternehmen zunehmend…

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Die Pfründe-Wirtschaft der #Drosselkom: Wenn die Politik nicht handelt, sollten die Kunden reagieren

Ich sag mal

Ehrenwerte Telefon-Gesellschaft

Alles, was das Brot-und-Butter-Geschäft des Ex-Monopolisten Telekom bedroht, ist in den vergangenen Jahren massiv torpediert worden. Die Telekom nutzte ihre Vorherrschaft bei DSL, um WLAN als echten Wettbewerb auszuschalten und schuf über ein ausgedehntes Netz von WLAN-Hotspots für T-Mobile die besten Voraussetzungen für ein 4G-Mobilfunknetz. Ergebnis: Die Telekom kann auf eine WLAN-Verbreitung zurückgreifen, die keiner der Wettbewerber im Mobilfunk hat. Selbst kleine Initiativen zur Etablierung von Hotspots an Zigaretten-Automaten sind in der Vergangenheit massiv vom Magenta-Konzern bekämpft worden.

Oder wie war das mit der Skype-App auf dem iPhone? Er wurde von T-Mobile blockiert. Und die Begründung kommt einem doch irgendwie bekannt vor: Würden iPhone-Anwender ihre Datenverbindung für Skype-Gespräche nutzen, würde die Leistung des Netzes leiden. Datenübertragungen würden verlangsamt, das Netz könnte überlastet werden. Davor müsse man sich schützen.

Zudem müsse man eine gleichbleibende Qualität der Sprachverbindungen garantieren. Probleme mit Skype könnten von den Kunden als Telekom-Probleme fehlinterpretiert werden. In Wahrheit…

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